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(LOZ). „Das Projekt „Unternehmens-Netzwerk Inklusion“ erhält ab sofort eine finanzielle Förderung des Bundes von rund 7.000.000 Euro. Das hat mir das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einer aktuellen Information mitgeteilt“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete, Norbert Brackmann.

Das bundesweite Projekt ist auf Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR e.V.) und in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) entstanden und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds für Fortbildungs- und Aufklärungsmaßnahmen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben finanziert. Ziel dabei ist es, Unternehmen den betrieblichen Nutzen der beruflichen Inklusion zu verdeutlichen“, erläutert Brackmann die Hintergründe.

„Das Unternehmens-Netzwerk Inklusion unterstützt Arbeitgeber bei der Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit einer Schwerbehinderung. In acht verschiedenen Bundesländern – darunter auch Schleswig-Holstein - werden kleine und mittelständische Unternehmen zu fachlichen und gesetzlichen Fragen informiert und beraten. Ziel soll es sein, inklusives Denken und Handeln der betrieblichen Akteure als dauerhaften Bestandteil der Unternehmensführung zu verankern”, so Brackmann.

„Über dieses bundesweit agierende Projekt wird ein länderübergreifendes Netz von Beratern für Arbeitgeber zur beruflichen Inklusion geschaffen. Dank eines solchen dauerhaften Beratungsnetzes kann eine arbeitgeberorientierte Sensibilisierung, Beratung und fachliche Begleitung von Unternehmen und Betrieben sichergestellt werden“, informiert Norbert Brackmann.