Der 12. KulturSommer hat wieder viele Highlights zu bieten

 

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Geesthacht (wre). KulturSommer-Intendant Frank Düwel hat wieder tief in die „Kunstkiste“ gegriffen. Für Kunstliebhaber der unterschiedlichsten Arten bietet die in Schleswig-Holstein einmalige Aktion vom 1. bis 31. Juli jede Menge Unterhaltung und Anregung, Möglichkeit zum Austausch und zur Inspiration.

Dass es nicht nur einer der Jobs ist, die Frank Düwel macht, wird jedes Jahr wieder deutlich, wenn der Intendant das Programm vorstellt. Mit einer mitreißenden Begeisterung und Vorfreunde auf den Monat Juli voller Kultur zähl Düwel die Highlights auf. Und die gibt es eigentlich gar nicht. Denn jede Kunstaktion ist für sich ein Highlight, und so können die Besucher aus dem Herzogtum Lauenburg und auch angereiste Besucher aus 90 Veranstaltungen in über 30 Orten auswählen.

Das Düwel einen guten Job macht kann man an den Besucherzahlen ablesen, oder der steigenden Zahl an interessierten Künstlern. Aber ein Maßstab für erfolgreiche Arbeit ist ja auch das Lob der Leute, die das ganze bezahlen. Und der Kreis und die Kulturstiftung im Herzogtum hoffen, dass Düwel weitermacht. „Wir müssen alles tun, um diesen Menschen hier im Kreis zu halten“, so Kreispräsident Meinhardt Füller. „Die Pflanze (der KulturSommer) die schon ein Baum geworden ist, sollten wir gut pflegen“, so Füllner weiter. Dem stimmen auch der Präsident der Stiftung Klaus Schlie und sein Vize Wolfgang Engelmann zu.

Laut wird es bei der Eröffnung am 1. Juli auf dem Menzer-Werft-Platz in Geesthacht. Dann wird mit Trommeln der Cajon-Gruppe der Waldschule und der Cheerleader-Gruppe der Hachede-Schule unter der Leitung von Kurt Buschmann um 14 Uhr der Container-Hafen der Sinne eröffnet. Sechs Container stehen dort bereit, wo alle Sinne angesprochen werden sollen. „Da wir ja nur fünf Sinne haben, ist ein Container für das Catering reserviert“, erklärt Organisator Felix Schmidt. Bis zum 5. Juli gibt es Aktionen auf dem Platz.

Neu in diesem Jahr ist die Aktion Bus – Kunst – Bus. Dort können Kunstinteressierte gemeinsam mit dem Bus unterschiedliche Stationen anfahren. Auch die Fahrt lohnt sich schon. Die Strecke von Ratzeburg über Buchholz, durch die Natur entlang des Schaalsees bis nach Klein Zecher ist nicht nur landschaftlich sehr reizvoll, es wird auf einigen Fahrten auch musikalische Unterhaltung geben.

Es gibt aber auch wieder die Klassiker wie Beat’n’Dance, das Kanu-Wander-Theater und die Aktionen, die sich speziell an Kinder richten.

Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze freut sich, dass die Eröffnung bereits zum zweiten Mal in Geesthacht stattfindet. „Das ist als Stadt schon etwas tolles und besonderes. Der Menzer-Werft-Platz soll ohnehin mehr in Richtung Kunst genutzt werden“, so Schulze. Und das dann auch noch die Eröffnung mit einem Container-Hafen stattfindet, freut den Bürgermeister besonders. „Vor Jahren haben wir schon einmal darüber nachgedacht, und nun haben wir den Container-Hafen“, so Schulze augenzwinkernd.

Das Programm für den KulturSommer wird wieder in gedruckter Form ausgelegt. Weitere Informationen sind auch unter www.kultursommer-am-kanal.de abrufbar.
Die Lauenburger Online-Zeitung wird ebenfalls jeweils Wochenübersichten über die anstehenden Aktionen veröffentlichen.

Bei der Vorstellung des Programms zeigte Kurt Buschmann schon einmal mit einem Schüler einen Einblick in die Eröffnung mit der Cajon-Gruppe: