TRE-Workshop zum Stressausgleich und für mehr Belastbarkeit und Lebensfreude

 

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Schwarzenbek (LOZ). Stress zu haben ist eine Erfahrung, die heute fast jeder schon einmal gemacht hat. Oft sind Berufstätige davon betroffen, immer häufiger aber auch ehrenamtlich engagierte Menschen. Gerade im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren sich viele in bester Absicht und überschreiten dabei doch schnell ihre eigenen Grenzen ohne sich dessen unbedingt bewusst zu sein. Körperliche Symptome, Schlaflosigkeit, Gedankenkarusselle und Antrieblosigkeit bis hin zum Kontaktabbruch können die Folge sein.

Doch soweit muss es nicht kommen. Der Körper verfügt über einen natürlichen Mechanismus, der die Übererregung selbst regulieren kann. Er wird durch ein leichtes Zittern bzw. Schütteln aktiviert und führt dazu, dass sich das Nervensystem neu ausbalanciert – und wir dadurch nicht nur Stress abbauen, sondern auch wacher, aufmerksamer und widerstandsfähiger werden. In dem zweitägigen Workshop lernen die Teilnehmer mithilfe der TRE-Methode diesen Mechanismus selbst zu aktivieren.

Die TRE-Methode stammt ursprünglich aus dem Bereich der Traumabewältigung und bedeutet übersetzt etwa so viel wie „Körperübungen zur Trauma-Entspannung“. Die regelmäßige Praxis von TRE ermöglicht es, dass Teile des Gehirns nach und nach besser miteinander integriert werden, Stress und Schmerzen abnehmen, die Schlafqualität steigt und sich insgesamt mehr Ruhe, Gelassenheit und Freude einstellen. Bei dem Workshop handelt es sich um eine Einführung in TRE, die es den Teilnehmern ermöglicht, anschließend im Selbststudium zuhause weiter zu üben. Der Workshop befähigt nicht dazu, andere Personen in der Methode zu unterrichten, sondern ist lediglich als eine wirksame Form der Selbsthilfe gedacht.

Der Workshop findet vom 2. bis 3. September im DRK-Zentrum Schwarzenbek statt und wird von Franziska Nürnberger (Heilpraktikerin/Psychotherapie) geleitet. Frau Nürnberger verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Arbeit mit TRE und wendet die Methode regelmäßig mit großem Erfolg in den Bereichen der Flüchtlingshilfe und der Burnout-Prävention an.

Der Workshop beginnt am Samstag um 10 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Am Sonntag von 10 bis 15 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt für Ehrenamtliche 20 Euro und für Hauptamtliche 50 Euro, die Verpflegung während der beiden Tage ist im Preis enthalten. Eine Yogamatte sowie bequeme Kleidung sollten mitgebracht werden. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 15 Personen, eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Anmeldeschluss ist der 25. August.

Wer teilnehmen möchte meldet sich bei der Anlaufstelle zur Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe, der DRK-Betreuungsdienste Herzogtum Lauenburg gGmbH: Telefonisch unter 017 / 338 95 53 oder per E-Mail an anlaufstelle@drk-betreuungsdienste.de. Die Arbeit der Anlaufstelle wird durch die Aktion Mensch gefördert.

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