Donnerstag, 07 April 2016 16:55

SPD diskutiert über Bahnverkehr

SPD diskutiert über Bahnverkehr Foto: W. Reichenbächer

Fraktion vor Ort: Nachhaltige Schienenwege im Norden - Bundesverkehrswegeplan und Lärmsanierungsprogramm in der Diskussion

 

Schwarzenbek (LOZ/wre). Im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“, wird sich die SPD am Mittwoch, 20. April, um 18 Uhr in Schröders Hotel, Compestraße 6 in Schwarzenbek, den Fragen der Bürger zum Thema Schienenverkehr stellen. An der Podiumsdiskussion werden Dr. Nina Scheer, Kirsten Lühmann (MdB, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion), Reinhard Meyer (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein) und Manuela Herbort (Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Hamburg und Schleswig-Holstein) teilnehmen.

„Die Reduktion der CO2-Belastung ist erklärtes Ziel der Bundesregierung und der SPD-Bundestagsfraktion. Schienenverkehre sind dafür wichtig und entlasten zudem das Straßennetz. Unerlässlich sind der Erhalt und Ausbau einer leistungsfähigen Schieneninfrastruktur, wozu sich SPD und CDU/CSU im Koalitionsvertrag bekannt haben. Aber auch mit Schienenverkehr geht Lärm einher. Dies führt teilweise zu Widerständen von Anwohnern im Zuge von Planungsprozessen und zu Forderungen nach mehr Lärmschutz“, so die Bundestagsabgeordnete Scheer.

„Um die Akzeptanz des umweltfreundlichen Schienenverkehrs zu erhöhen, ist der Lärmschutz Kernelement unserer nachhaltigen Verkehrspolitik“, ergänzt Scheer. Zuletzt im November 2015 hat die Regierungskoalition die Mittel für freiwillige Lärmsanierung von 100 auf 150 Millionen Euro erhöht und eine Senkung der Lärmgrenzwerte an der Schiene um drei Dezibel durchgesetzt. In dieses Lärmsanierungsprogramm wurde auch die Gemeinde Schwarzenbek aufgenommen. Hier setzt sich eine Bürgerinitiative seit 2013 für mehr Lärmschutz ein.

Statt eines Trassenneubaus für den wachsenden Güterverkehr wird nun im jüngst vorgestellten Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans der Ausbau bestehender Schienenwege favorisiert. Das betrifft unter anderem Schwarzenbek, aber auch Büchen als Mobilitätsdrehscheibe Nord-Süd/Ost-West. Welche Auswirkungen haben die infrastrukturellen Gestaltungsansätze des neuen Bundesverkehrswegeplans? Welche Entwicklungen sind für die Schiene in der und in Bezug auf die Region zu erwarten? „Wir möchten über den aktuellen Stand informieren und laden ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren“, fordert Dr. Nina Scheer die Bürger zur Teilnahme auf.

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 April 2016 17:06

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Freitag, 08 April 2016 11:48 gepostet von Heinz Lindemann

    Mobilitätsdrehscheibe Büchen ??? *** LACH schallend `***
    Wer schreibt denn sowas???

    Seit wann hat eine Drehscheibe etwas mit fließendem Bahnverkehr zu tun ??? ....

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