Leserbrief zum Verschwinden der HypoVereinsbank aus Schwarzenbek

Sang und klanglos ist die HypoVereinsbank aus Schwarzenbek verschwunden. Es ist durchaus möglich, dass wir den genauen Termin der Schließung von der Filiale Schwarzenbek „verschlafen“ haben. Aber den letzten Tag in der Woche (Fr. d. 12.06.) hätten wir uns doch noch für Geldabhebung und Kontoauszüge gewünscht.

Da uns ja die Geesthachter Zentralfiliale als künftiger Anlaufpunkt wärmsten empfohlen wurde, haben wir diese, da mobil, heute Morgen angesteuert. Super Modern, mit Empfang, warme oder auch kalte Getränke, wurden uns von den „Bardamen“ offeriert. Da wir aber nur Bargeld haben wollten, hat eine der Damen uns an den „Bargeld-Counter“ verwiesen. Hier bekommt der Kunde aber nur mit PIN Bargeld aus dem Automaten.

„…was, Sie haben keine PIN, das ist doch unmöglich und recht rückständig, eine PIN hat doch jeder!!“ Wir aber nicht! Wir möchten nur Bargeld, wie das in Schwarzenbek auch funktioniert hat.
„…nein, das geht hier nicht, nur mit am Automaten und dann auch nur bis jeweils 1.000 Euro!“ „….dazu müssen Sie sich dann bitte nach Bergedorf bemühen, da gibt es noch Bargeldauszahlung.“

Jetzt fragen wir uns, was machen all die Leute, die keine PIN haben und nicht mobil sind, fahren die dann mit dem Bus nach Geesthacht um dort zu hören, dass sie nach Bergedorf müssen!!!???.

Auf unsere Frage, wozu die beiden Damen dann in Geesthacht da sind, wurde uns gesagt, zur Beratung in allen Geldangelegenheiten. Nicht verstanden hat die Dame, unsere Bemerkung: „… hoffentlich können sie ihren Arbeitsplatz noch lange behalten, denn für alles Notwendige sind und werden Automaten eingesetzt, die ihre Arbeit verrichten!“ Sie hat es nicht verstanden!

Und wir sind froh, die Bankgeschäfte künftig weiterhin Vorort in Schwarzenbek abwickeln zu können, mit Bargeldauszahlung,

Fare well, HypoVereinsbank

Von Dierk Möller
Sahms

Letzte Änderung am Freitag, 12 Juni 2015 14:26