Mittwoch, 15 März 2017 10:51

WERK.GABEN: Arbeiten aus der Sammlung der Stadtgalerie Lauenburg

WERK.GABEN: Arbeiten aus der Sammlung der Stadtgalerie Lauenburg Foto: W. Reichenbächer

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Lauenburg (LOZ/wre). Die Stadtgalerie Lauenburg zeigt vom 2. April bis 31. Mai gesammelte Werke der Stipendiaten des Künstlerhauses, Elbstraße 54. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonnabend, 1. April, um 17 Uhr von der 1. Vorsitzenden Ulrike Mechau-Krasemann, und der künstlerischen Leiterin Marita Landgraf.

Die Kunstsammlung der 2011 durch den Trägerverein Künstlerhaus Lauenburg/ Elbe e.V. gegründeten Stadtgalerie Lauenburg umfasst mittlerweile etwa 150 Werkgaben aus 30 Stipendiatengenerationen des Künstlerhauses Lauenburg. Als Gegenleistung für die Förderung eines Residenzstipendiums, finanziert durch das Land Schleswig-Holstein, überlassen die Stipendiaten dem Künstlerhaus Lauenburg am Ende ihres Aufenthaltes eine Werkgabe. Somit ist die seit 30 Jahren gewachsene Sammlung mit Werken der zeitgenössischen bildenden Kunst, Literatur und Komposition/Musik der Stadtgalerie Lauenburg ein Ergebnis dieser langjährigen Stipendiatenförderung und des Engagements des Vereins.

Die Eingliederung der Kunstsammlung in den Bestand der Stadtgalerie Lauenburg erfolgte 2011 mit der Zielsetzung, eine dauerhafte Präsentation der Werkgaben zu ermöglichen. Dieses Vorhaben konnte bisher aber nicht umgesetzt werden, da einerseits die finanziellen Mittel fehlten und andererseits die provisorischen Räumlichkeiten der Stadtgalerie dies aus konservatorischen Gründen nicht zuließ. Es ist aber bis heute der Wunsch des Künstlerhauses diese Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies meint einerseits die Präsentation in Form von Ausstellungen, was bisher nur eingeschränkt in wenigen Sonderausstellungen möglich war, wie auch die digitale Darstellung auf der Homepage des Künstlerhauses.

Die Ausstellung "WERK.GABEN - Arbeiten aus der Sammlung der Stadtgalerie Lauenburg" versammelt in einer von Marita Landgraf kuratierten Schau Werke der zeitgenössischen bildenden Kunst, Literatur und Komposition. Dabei wird deutlich, welche Themen die Stipendiaten immer wieder aufs Neue beschäftigen: die Elbe und Naturerfahrung, Technik, Schifffahrt und Werft, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und Selbst. Die Abgeschiedenheit des Künstlerhauses und die Möglichkeit zum konzentrierten Arbeiten tritt in den Werken auf unterschiedliche Weise zu Tage.

Im Anschluss an die Schau werden die Werkgaben, die sich im Künstlerhaus und in den Räumen der Stadtverwaltung von Lauenburg befinden, systematisch digitalisiert. Ziel ist die Einrichtung einer Online-Artothek und die vollständige Digitalisierung der Werkgaben-Sammlung. Damit wird das Schaffen der Stipendiaten wie auch des Künstlerhauses langfristig dokumentiert und für die Öffentlichkeit uneingeschränkt einsehbar.

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 März 2017 11:02

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