Mittwoch, 19 April 2017 10:34

AOK zur Darmkrebsvorsorge: Neuer Test soll Früherkennung von Darmkrebs verbessern

Lesezeit: 1 Minute

Geesthacht (LOZ). Ab 1. April gilt für alle gesetzlich Krankenversicherten ein neues Stuhltest-Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs. Darauf weist die AOK NordWest hin. Die Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl erfolgt dann mit einem quantitativen immunologischen Test.

Studien haben gezeigt, dass mit dem neuen Test nicht sichtbares Blut im Stuhl besser nachgewiesen werden kann. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat daher festgelegt, den bislang verwendeten Guajak-basierten Test abzulösen und die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie entsprechend zu ändern. "Gesetzlich Versicherte im Alter zwischen 50 und 55 Jahren haben einmal jährlich Anspruch auf einen Stuhltest zur Früherkennung von Darmkrebs. Ab 55 Jahren können Versicherte zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren oder alle zwei Jahre einen Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl wahrnehmen", sagt AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens.

Nach den derzeit aktuellsten Zahlen des Schleswig-Holsteinischen Krebsregisters erkrankten im Jahre 2013 insgesamt 2.278 Menschen neu an Darmkrebs, 816 starben daran. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, lässt sie sich gut heilen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 April 2017 10:46

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