Donnerstag, 16 März 2017 13:28

Bürgermeister Olaf Schulze zu Gast bei der SPD

Geesthachts SPD-Vorsitzender Hans-Werner Madaus (l.) mit Olaf Schulze. Geesthachts SPD-Vorsitzender Hans-Werner Madaus (l.) mit Olaf Schulze. Foto: hfr

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Geesthacht (LOZ). Bürgermeister Olaf Schulze (SPD) besuchte den Geesthachter SPD Ortsverein. „Vor einem Jahr hat Olaf Schulze nach einem überzeugenden Wahlerfolg sein Amt angetreten. Heute ist er bei uns zu Gast, berichtet über das erste Jahr und wirft einen Blick voraus“, begrüßte Geesthachts SPD-Vorsitzender Hans-Werner Madaus den Bürgermeister und zahlreiche Gäste.

Olaf Schulze gab einen anschaulichen Einblick in die Themen seines ersten Amtsjahres. „Die 800 Jahr-Feierlichkeiten waren ein schöner Einstieg und haben mich das ganze Jahr begleitet. Sie haben gezeigt, wieviel ehrenamtliches Engagement es gibt und welch großes Potential Geesthacht hat. Hieran werde ich anknüpfen. Die Stadt bietet sehr viel. Im Standortmarketing können wir noch besser werden. Das merke ich auch in Gesprächen mit Investoren“, skizzierte Olaf Schulze kommende Aufgaben.

„2016 fiel der Startschuss für viele wichtige Projekte, z.B. im Wohnungsbau mit dem Baubeginn der Elbterrassen und der B-Planung für das Gebiet Finkenweg Nord, der Machbarkeitsstudie für eine neue Jugendherberge und das Hochwasserhaus oder für die Schienenanbindung nach Hamburg.“ Positiv hob Olaf Schulze den Beschluss der Ratsversammlung zur 25-Prozent-Sozialwohnungsbauquote hervor: „Die Investoren setzen sich mit der Möglichkeit von sozialem Wohnungsbau auseinander. Das hilft. Vergleichbare Vorgaben der Politik gibt es auch in anderen Städten, wie etwa in Wedel, Wentorf oder Ahrensburg.“

In der Diskussion warb Geesthachts Bürgermeister dafür, sich zu einem urbanen Stadtbild in der Innenstadt zu bekennen. „Drei Geschosse und Verdichtung dürfen in der Innenstadt einer 30.000 Einwohnerstadt kein generelles Problem sein. Wir brauchen die Wohnbebauung im Stadtkern auch für die Einkaufsstraße. Dies wird sich gegenseitig bereichern. Mit der neuen Fußgängerzone, um die uns viele beneiden, gibt es eine neue Aufenthaltsqualität.“

Straßenbaumaßnahmen und bessere Baustellenkoordinierung, Kitagebührenerhöhung, Oberstufe für die Bertha-von Suttner-Schule, fehlende Eröffnungsbilanz für den doppischen Haushalt, schwierige Finanzlage, Werben für die Ortsumgehung – das waren weitere wichtige Themen, die Geesthachts neu gewählten Bürgermeister in seinem ersten Jahr gefordert haben. Viel Lob gab es von den Anwesenden für die Präsenz und die Bereitschaft des Bürgermeisters, auch schwierigen Themen und Debatten nicht aus dem Weg zu gehen sowie für die gute Zusammenarbeit im Team mit dem Ersten Stadtrat. „Das schätzen die Geesthachter und auch wir. Wir wünschen uns sehr, dass das so bleibt“, gab der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Hartmuth Döpke dem Bürgermeister als Dank und Aufmunterung mit ins zweite Amtsjahr.

Letzte Änderung am Donnerstag, 16 März 2017 13:36

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