Liebe Leser,

in dieser Kategorie dreht sich alles um die plattdeutsche Sprache. Dabei müssen nicht unbedingt alle Texte auf Platt sein, wenn sie sich mit dem Thema befassen. Es wird aber hauptsächlich Kurzgeschichten und auch Gedichte geben. Und bei einigen Texten wird es auch eine Übersetzung in das Hochdeutsche geben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen

An´n heilig Steed

Von Friedrich Schnoor

Kumm mit mien Kind, un fot mi an de Hand.
Wi wölt tosomen no een heilig Land,
No`n Karkhoff henn, dor, wo Dien Mudder slöppt.
Mi is doch grod, as wenn se uns all röppt:
„Koomt her no mi, un vergeet mi nich!“
Jo Froo, wi koomt! un föllt mi ok nich lich,
Wi koomt! Un ward` mi`d noch so sweer.
Wo Du rohst, dor is mien leewste Plakken Eer.

Neue Rubrik bei der Lauenburger Online-Zeitung

 

Liebe Leser,

wir haben eine neue Rubrik eingerichtet. Unter dem Namen „Aln’s op Platt“ wird es künftig Texte in plattdeutscher Sprache geben. Es werden sich aber auch mal ein paar hochdeutsche Texte „einschmuggeln“, und zwar dann, wenn es um das Thema Plattdeutsch geht.

Mang de Stickelbeeren

von Friedrich Schnoor 1950

Froo Ehlers weer in ehrn Goorn bid Stickbeernplücken togang'n. Bi ehr rümm speel ehr lütt Peter, een Jung von'n Johrer veer, een'n lütten driftigen un'n drulligen Bengel. Bald lööp he den'n Goornstieg lang, denn weer he wedder op de Beeten togangn, un as Mudder an to schimpen fung un em dor runnerjöög, keum he bi ehr an un seed, „Peter ganz ortig sien will, Peter will Mudder helpen."

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